Tönning und drumherum

Ungefähr in der Mitte von Schleswig-Holstein, da wo die Eider fast in die Nordsee mündet, liegt der Bade- und Luftkurort Tönning mit etwa 5000 Einwohnern. Die Gemeinde gehört zum Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Die Stadt verfügt über einen kleinen Fischerei- und Sportboothafen. In früheren Zeiten spielte der Hafen eine starke wirtschaftliche Rolle in der gesamten Region. Der Niedergang des wichtigen Durchgangshafens kam mit dem 1895 eröffneten Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute Nord-Ostsee-Kanal). Die Schiffe gelangten nun über die südlicher gelegene Elbe und nicht mehr über die Eider in die Nordsee. Das Aus für den Fischereihafen von Tönning kam 1972 mit dem Bau und der Fertigstellung des Eidersperrwerks.

Als neue wirtschaftliche Größe hat sich der Tourismus seinen Platz erobert.

Viele Touristen kommen heute in die Stadt an der Eider auch oder gerade wegen des historisch, malerischen Hafens, der sich zu einem Sportboothafen etabliert hat. Entlang des Hafenbeckens liegen gemütliche Hotels und Lokale, die für jeden Geschmack etwas bieten. Ebenso der an der Eider gelegene grüne Strand mit Strandkörben strahlt einen besonderen Reiz aus. Eine der weiteren Sehenswürdigkeit ist das zur Expo 2000 eröffnete Multimar Wattforum. In ihm ist die Ausstellung über den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer beheimatet.

Kurzum, Tönning ist eine gemütliche, kleine norddeutsche Stadt mit einer guten Infrastruktur und etlichen Sehenswürdigkeiten, nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland,  die einen Aufenthalt lohnen.

Die Fotostrecke beinhaltet Aufnahmen von Tönning, Friedrichstadt, Husum, Westerhever sowie von St. Peter-Ording.